Mixing Tricks mit DAW - Mastermix
SUPPORTER
Posts: 16
Joined: Jul 23, 2016
Hallo Leute,
ich hatte öfter das Problem Stimmen oder Bass-Spuren in den Mix zu setzen, wie ich mir das vorgestellt hatte. Oft sind die Stimmen im Mix verschwunden oder waren zu laut und zu scharf. Beim Bass fehlte oft der Punch oder er überlagerte den ganzen Endmix.
Ganz besonders gravierend ist dieses Problem beim Mischen mit Kopfhörern
aufgetreten. Das liegt daran, dass die meisten erschwinglichen Modelle zum Abhören eigentlich ungeeignet sind. Der Klang ist oft alles Andere als neutral.
Um HiFi zu hören ist das OK, da klingen die Bässe etwas fetter und die Frequenzen sind hier und da abgesenkt oder erhöht.
Ich nutze , wie viele Andere auch, den Beyerdynamic DT 770 Pro.
Der meistverkaufte Kopfhörer für Homerecording bei Thomann.
Der ist aber leider auch nicht perfekt als Abhöre geeignet.
Es gibt ein, von der Firma Beyerdynamic entwickeltes und kostenloses VST Plugin, mit dem man das ausgleichen kann. Mit Voreinstellungen für viele
gängige Kopfhörer. Läuft aber nicht auf meinem Mac OSX 10.14.6
Wem das technisch genauso geht, kann sich auch selbst helfen. Ich habe zum Beispiel einen 10-Spur Kompressor in die Masterspur von Ableton gesetzt.
Die passenden Frequenz-Einstellungen für meinen Kopfhörer habe ich mir von Chat-GPT geben lassen und sie im Compressor eingestellt.
Bei beiden Lösungen hat man nun eine gute Abhöre während der Arbeit im Mix und speziell beim Endmix. Man kann exakt die Lautstärke für alle Spuren einstellen und sich sicher sein, dass sie in der Endabmischung
auch so klingen.
Desweiteren gibt es das kostenlose Car Play vst2 Plugin zum Download.
Auch das kann man sich in die Master-Spur legen und hat hier eine Simulation einer Abhöre im Auto. Sehr nett und funktioniert prächtig.
Mit Hilfe dieser beiden Vst-Plugins kann man sich viel Arbeit mit Kompressor, Equalizer und sonstigen "Fancy-Tools" sparen.
Besser ist sowieso möglichst wenig in die einzelnen Spuren einzugreifen.
Vor dem Mix die einzelnen Spuren mit Hi-Pass Filter von Akkustikmüll zu reinigen ist meistens von Vorteil. Hier und da sind auch mal eine Kompression oder irgendwelche Effekte angesagt, aber nur wo es nötig ist.
Ich mische zum Beispiel so, dass ich die einzelnen Spuren um
-12 dB einpegle, das Gesamtvolumen aller Spuren zusammen im Masterkanal liegt dann ungefähr bei -6 dB. Das Plugin im Masterkanal (beim mir Lursson Studio von IK Multimedia oder welches auch immer) sorgt dann für den richtigen Pegel im Endmix.
Natürlich sollte man vor dem Mastering (Rendern) nicht vergessen, die beiden Abhörtools (Beyerdynamic-App oder Voreingestellter Kompressor und das Car Play App) auszuschalten.
Ich hoffe, ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt, aber vielleicht interessiert es Jemanden. Mir hat das sehr weitergeholfen und deswegen wollte ich das mit Euch teilen. Ist ja auch keine Schleichwerbung, ist brauchbar und kostet keinen Cent :)
Viel Spass weiterhin beim Musik machen und Abmischen
ich hatte öfter das Problem Stimmen oder Bass-Spuren in den Mix zu setzen, wie ich mir das vorgestellt hatte. Oft sind die Stimmen im Mix verschwunden oder waren zu laut und zu scharf. Beim Bass fehlte oft der Punch oder er überlagerte den ganzen Endmix.
Ganz besonders gravierend ist dieses Problem beim Mischen mit Kopfhörern
aufgetreten. Das liegt daran, dass die meisten erschwinglichen Modelle zum Abhören eigentlich ungeeignet sind. Der Klang ist oft alles Andere als neutral.
Um HiFi zu hören ist das OK, da klingen die Bässe etwas fetter und die Frequenzen sind hier und da abgesenkt oder erhöht.
Ich nutze , wie viele Andere auch, den Beyerdynamic DT 770 Pro.
Der meistverkaufte Kopfhörer für Homerecording bei Thomann.
Der ist aber leider auch nicht perfekt als Abhöre geeignet.
Es gibt ein, von der Firma Beyerdynamic entwickeltes und kostenloses VST Plugin, mit dem man das ausgleichen kann. Mit Voreinstellungen für viele
gängige Kopfhörer. Läuft aber nicht auf meinem Mac OSX 10.14.6
Wem das technisch genauso geht, kann sich auch selbst helfen. Ich habe zum Beispiel einen 10-Spur Kompressor in die Masterspur von Ableton gesetzt.
Die passenden Frequenz-Einstellungen für meinen Kopfhörer habe ich mir von Chat-GPT geben lassen und sie im Compressor eingestellt.
Bei beiden Lösungen hat man nun eine gute Abhöre während der Arbeit im Mix und speziell beim Endmix. Man kann exakt die Lautstärke für alle Spuren einstellen und sich sicher sein, dass sie in der Endabmischung
auch so klingen.
Desweiteren gibt es das kostenlose Car Play vst2 Plugin zum Download.
Auch das kann man sich in die Master-Spur legen und hat hier eine Simulation einer Abhöre im Auto. Sehr nett und funktioniert prächtig.
Mit Hilfe dieser beiden Vst-Plugins kann man sich viel Arbeit mit Kompressor, Equalizer und sonstigen "Fancy-Tools" sparen.
Besser ist sowieso möglichst wenig in die einzelnen Spuren einzugreifen.
Vor dem Mix die einzelnen Spuren mit Hi-Pass Filter von Akkustikmüll zu reinigen ist meistens von Vorteil. Hier und da sind auch mal eine Kompression oder irgendwelche Effekte angesagt, aber nur wo es nötig ist.
Ich mische zum Beispiel so, dass ich die einzelnen Spuren um
-12 dB einpegle, das Gesamtvolumen aller Spuren zusammen im Masterkanal liegt dann ungefähr bei -6 dB. Das Plugin im Masterkanal (beim mir Lursson Studio von IK Multimedia oder welches auch immer) sorgt dann für den richtigen Pegel im Endmix.
Natürlich sollte man vor dem Mastering (Rendern) nicht vergessen, die beiden Abhörtools (Beyerdynamic-App oder Voreingestellter Kompressor und das Car Play App) auszuschalten.
Ich hoffe, ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt, aber vielleicht interessiert es Jemanden. Mir hat das sehr weitergeholfen und deswegen wollte ich das mit Euch teilen. Ist ja auch keine Schleichwerbung, ist brauchbar und kostet keinen Cent :)
Viel Spass weiterhin beim Musik machen und Abmischen
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......yeah.. What they all said! And ps. it's great! Thanks!
kimbo